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Widerständige Lieder aus dem Wittgensteiner Land


Sie sind mal direkt und agitatorisch („Das Lied vom Aufmucken“), mal hintergründig („Rumpelstilzchen“) oder humorvoll („Dick und Doof in der Fabrik“) – Schall und Rauch aus Bad Berleburg werfen in ihren Liedern einen kritischen Blick auf die Welt und verleihen denen eine Stimme, die häufig nicht gehört werden: Den Arbeiterinnen und Arbeitern, den Abgehängten, den Außenseitern. Dabei folgen sie dem marxschen Motto, „die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen zu zwingen, indem man ihnen ihre eigene Melodie vorsingt.“ Ihr Repertoire umfasst Klassiker wie „Was wollen wir trinken“, Coverversionen wie „Working Class Hero“ sowie Vertonungen von Gedichten Christian Morgensterns. Meistens singen sie dabei auf Deutsch, manchmal Englisch, gelegentlich auch im Wittgensteiner Platt. Durch Ihren Vortrag aber verleihen sie ihren Liedern eine unverwechselbare Note.
Schall und Rauch, das sind Friedhelm „Menne“ Fuchs (Gitarre und Gesang), Jochen Rosenkötter (Gesang und Percussion), René Ritter (Bass) und die geheimnisvolle ELA alias Manuela Pätzke (Gesang)
Konzert ab 19:30, Der Eintritt ist frei, Hut geht rum



